Dienstag, 20. Oktober 2009

Hagebutte - Die Vitaminspenderin

Hagebutte (Rosa canina L.) - Die Vitaminspenderin
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm......
Früher konnte jedes Kind dieses Lied auswendig und wusste natürlich, wer das Männlein auf einem Bein war.
Es ist die Hagebutte und die ist die Frucht einer Rose.

Jetzt im Herbst je lichter die Hecken werden, desto mehr leuchten die meist rot und länglichen Früchte der Hagebutte in vielen Gartenanlagen, Hecken und an den Waldrändern. Die Natur versorgt uns für den Winter noch mit Früchten welche unsere Abwehrkräfte steigern.

Bei Rosenliebhaber findet man Rosen, die längliche, runde, dickbauchige, kleine, behaarte, rote und schwarze Hagebutten haben.
Gesammelt werden sie, wenn sie weich werden. Am besten ist es, wenn sie schon Frost bekommen haben. Wichtig für die Ernte ist, dass die Rosen, egal ob Zuchtform oder Wildling, nicht direkt an der Straße wachsen und vor allen Dingen nicht gespritzt sind. Dann werden sie gewaschen, vom Stiel befreit, und entkernt, doch bitte Vorsicht, denn die weißen Härchen mit den Kernen gelten als bekanntes Juckpulver, also bitte Einmalhandschuhe anziehen, jetzt können die Hagebutten weiterverarbeitet werden.

Die Hagebutten sind richtig kleine Vitaminbomben, neben Vitamin A, B, E und K ist der Vitamin C Gehalt besonders hoch, auch Kalk, Kieselsäure, Magnesium und Phosphor, alles Nährsalze die in der Hagebutte enthalten sind, die unsere Nerven stärken und gut für das Gehirn sind.

Die Habebutte wird auch als "Zitrone unseres Himmels" bezeichnet und als segensreich gepriesen.

Heutzutage kennt man sie meist in Form eines der Hagebutten-Tees oder Früchtetees mit Hagebutten, dieser hilft bereits vorbeugend, da er die Widerstandskraft gegen Krankheiten und Epidemien steigert, zudem erhöht er die Blutbildung und schmeckt angenehm frisch säuerlich.

Hagebuttentee ist schwach harntreibend und abführend.
Bei Erkältungskrankheiten hat sich ein Tee aus Hagebutten schon lange bewährt.
Außer als Tee kann man die Hagebutten auch als leckere Marmelade, Sirup, oder Likör genießen. Doch Hagebutten zu Konfitüre, Marmeladen und Spezialitäten zu verarbeiten ist sehr aufwändig und nicht jeder hat die Zeit oder die Muse Hagebutten zu sammeln und dann zu verarbeiten.

Hagebuttenmarmelade auf dem Brot ist eine gesunde und wohlschmeckende Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

Hagebutten-Sirup die süsse Vitaminpower als täglicher Schutz.


Hier noch ein paar gesammelte Rezepte rund um die Hagebutte

Hagebutten-Tee z. B. bei Erkältungen:
1 Teelöffel Hagebutten mit 150ml Wasser über Nacht kalt ansetzen, dann alles aufkochen und 15-20min ziehen lassen.
Der Tee leuchtet nicht hellrot und schmeckt nicht sauer, wie bei gekauftem Hagebuttentee, der ja zum größten Teil meistens aus Hibiskus besteht.
Als Grippetee wirkt er harntreibend und leicht abführend.
Täglich mehrere Tassen trinken.
Kalt schmeckt er prima als Erfrischungstee.
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Rinderbraten mit Hagebuttensoße für 4 Personen
600 g Rinderbraten
1 Prise Rosen-Pfeffer
1 EL Öl
500 ml Wasser
1 TL Rosen-Salz orientalisch
2 EL Rose mit Hagebutten Marmelade
Zubereitung:
Rindfleisch anbraten, anschließend pfeffern und im Öl in einem Bräter von allen Seiten kurz anbraten, bis auf allen Seiten eine Kruste entstanden ist. Mit 500 ml Wasser ablöschen. Rosen-Salz orientalisch hinzufügen und den Braten ca. eine halbe Stunde schmoren lassen. Dann den Deckel abnehmen und offen noch 30 min weiter schmoren lassen. Das Fleisch herausnehmen und in Alufolie wickeln. 5 min. ruhen lassen.
Die Bratensoße mit der Marmelade verrühren.
Zusammen anrichten.
Dazu reicht man Klöße mit Rotkraut.
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Hagebuttensuppe
Zutaten 4 Personen
375 g Hagebuttenschalen getrocknet
2 Äpfel
1 1/2 l Wasser
50 g Speisestärke
Zitronensaft
Rosen-Zucker
1 Prise Rosen-Salz
Zubereitung
Hagebutten in Wasser über Nacht einweiche, am nächsten Tag ca 30 Minuten kochen, die Äpfel waschen und in Stücke schneiden und dazugeben und ca 30 - 60 Minuten weiter kochen lassen. Suppe passieren, wieder aufkochen und mit angerührter Speisestärke binden. Mit Zitronensaft, Rosen-Zucker und Rosen-Salz abschmecken.

Und jetzt wünsche ich noch ganz viel Spass beim ausprobieren
Eure Martina

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Kann man Rosen essen ? Ja ! Selbstverständlich !

Am bekanntesten sind Rosen als Schnitt- und Gartenpflanzen; im Garten stellt die Rose die beliebteste Pflanze dar und ein Rosenstrauß ist der großartigste Liebesbeweis.

Trotz ihrer Dornen ist die Rose weltweit beliebt. Gründe für ihre Beliebtheit sind sicherlich ihre so unterschiedlichen, aber stets betörenden Düfte und Formen und die breite Farbpalette, in der Rosen erblühen.

Die ältesten Rosenfunde, die bisher gemacht wurden, weisen dieser Pflanze eine Geschichte von über 30 Millionen Jahren zu. Die medizinische Heilwirkung ist seit den alten Griechen bekannt; noch heute sind Rosenöle in vielen Cremes vorhanden und werden in der Aromatherapie verwendet.

Rosen sind ein Genuss,- nicht nur für das Auge, sondern ihr Duft und das Aroma von essbaren Rosen lassen sich in der Küche in vielen köstlichen Gerichten einfangen und bieten außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.
Wer mit Rosen kocht, tut sich und seiner Familie in vielerlei Hinsicht etwas Gutes.

Schon vor Jahrhunderten verwendete man Rosen, in all ihren Teilen, in der Volksmedizin.
Heute weiß man um die stärkende und harmonisierende Wirkung ihrer ätherischen Öle und den hohen Vitamingehalt ihrer Hagebutten.
Die Möglichkeiten Rosenblätter zu verwerten sind verblüffend – etwa in der Kosmetik als Rosenöl oder ganz besonders in der Küche.

Raffinierte Rezepte lassen sich mit Rosenprodukten wie Rosen-Senf, Rosenblüten-Pfeffer, Rosen-Salz, Rosen-Balsam-Essig herstellen.
Vor allem als Geschenkideen sind Rosen Delikatessen ganz besonderes interessant, denn mit solchen exklusiven Präsenten kann man seine Freunde, Familie mit etwas besonderem erfreuen.

Ob nun Wildrose oder Englische Rose, Rosendelikatessen aus essbaren Rosen veredeln zunehmend den Tag.
Es sollten allerdings nur stark duftende Rosen verwendet werden, denn wenn die Rosen nicht riechen, kommt auch kein Geschmack in die Produkte.
Rosen können mit fantasievollen Extras in vielen Produkten wie Marmeladen, Konfitüren, Fruchtaufstriche, Tees, Essige, Salz, Pfeffer, Senf, Sirup, Likör verarbeitet werden.
Für ein perfektes Ergebnis ist allerdings ein wenig Know-how nötig.
Wer sich allerdings die Arbeit nicht machen möchte findet

hier Hausgemachte Rosenprodukte

Hildegard von Bingen schrieb:
"Sammle die Rosenblätter bei Tagesanbruch und lege sie über die Augen - sie machen dieselben wieder klar".

Wegen ihres lieblichen und erquickenden Duftes geschätzt, zählte sie zu den vier Herzstärkenden Blumen und war ein beliebtes Heilmittel bei Entzündungen der Augen, Ohren und des Mundes aber auch bei Magen-, Kopf- und Zahnschmerzen fand sie ihren Beachtung.
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